Tourismusverband Vogtland: Auf den Spuren der Reußen

Tourismusverband Vogtland: Auf den Spuren der Reußen
Linda Dorfkirche Foto: Günter Stuchlik

Der Tourismusverband Vogtland e.V. hatte am 13. September seine Mitglieder zu einer Kennenlerntour durch das Thüringer Vogtland geladen

GREIZ. Der Tourismusverband Vogtland e.V. hatte am 13. September seine Mitglieder zu einer Kennenlerntour durch das Thüringer Vogtland geladen. 45 von ihnen – vorrangig im sächsischen Teil des Vogtlandes beheimatet – nutzten die Gelegenheit, untereinander Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Land und Leute kennenzulernen.
Von Plauen kommend öffnete sich der Blick auf das Obere Schloss in Greiz. Die ehemalige Reußenresidenz war Ausgangspunkt, um die Stadtkirche St. Marien, die Jugendstil – und Gründerhäuser in der Altstadt, das Rathaus und das Obere Schloss in Augenschein zu nehmen.
Aus Zeitgründen musste beispielsweise der Greizer Park außen vorbleiben.
Die sachkundige Führung durch Johanna Kühnast ist sicherlich Anregung, hier einmal länger zu verweilen.

Die „Perle des Vogtlandes“ verlassend steuerte der Reisebus Weida, die „Wiege des Vogtlandes“ an. Auch hier erhebt sich die Burg auf einem Fels thronend über der Stadt.
Der imposante Turm bot einen guten Ausblick auf die Kleinstadt mit ihren verwinkelten Gassen. Wiedenkirche, Rathaus und Stadtkirche waren aus luftiger Höhe leicht auszumachen. Sehenswert die verschiedenen Ausstellungen.

Nächster Anlaufpunkt sollte das Kloster Mildenfurth sein. Bisher ist es leider nicht mit einem Reisebus erreichbar und so ging es zur Einnahme des Mittagsmahles. Natürlich im historischen Gasthof „Zur fröhlichen Wiederkunft“ in Linda. Hier ist seit 2016 der „Kloßvogt“ zu Hause.

Vorletzte Station war Wünschendorf. Die Holzbrücke passierend wurden die Stufen zur Veitskirche erklommmen. Sie ist die älteste Kirche im Thüringer Vogtland und abseits der großen Straßen gelegen, weniger bekannt.

Den Abschluss dieser informativen Reise bildete ein Besuch der „Hofkäserei Büttner“ in Hohenleuben. Regionale Produkte – einfach zum Genießen.

Für 2018 ist ein näheres Kennenlernen des sächsischen Vogtlandes geplant.

Günter Stuchlik, Verein Reußische Fürstenstraße @22.09.2017