Auf den Spuren von Bernhard Stavenhagen in seiner Geburtsstadt Greiz

Auf den Spuren von Bernhard Stavenhagen in seiner Geburtsstadt Greiz
Marcus Meinhardt (l.) und Erhard Schmelzer enthüllen die Gedenktafel.

Im Rahmen einer historischen Stadtführung wurde vom Verein Reußische Fürstenstraße an Stavenhagens Geburtshaus in der Brauhausgasse 3 eine Gedenktafel enthüllt

GREIZ. Am 24. November jährte sich der Geburtstag von Bernhard Stavenhagen, dem großen Sohn der Stadt Greiz, zum 150. Male. Im Rahmen einer historischen Stadtführung wurde an dessen Geburtshaus in der Brauhausgasse 3 eine Gedenktafel enthüllt. Initiiert hatte dieses Aktion der Verein „Reußische Fürstenstraße“, dessen Vorsitzender, Erhard Schmelzer gemeinsam mit dem Hauseigentümer, Marcus Meinhardt die Zeremonie vornahm. Die Tafel enthält biografische Daten des Komponisten und die Information, dass die Greizer Musikschule seit 1980 den Namen des berühmten Musikers und Sohnes der Stadt Greiz trägt.
Bereits im Jahr 1937 wurde an Stavenhagens Geburtshaus eine Gedenktafel angebracht, die auf „den großen Liszt-Schüler“ hinweist, erklärte Stadtführerin Almut Kaul.
Erhard Schmelzer stellte in seinen Worten kurz den Verein Reußische Fürstenstraße vor, der seit zwanzig Jahren besteht und die kulturhistorische Route von Hirschberg über Bad Lobenstein, Schleiz, Zeulenroda, Greiz, bis nach Gera und Bad Köstritz – insgesamt eine Strecke von 110 Kilometern – dokumentiert und der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Stavenhagen-Tafel ist die erste von insgesamt 37 Beschilderungen, die in den nächsten Tagen und Wochen an kulturhistorischen Baudenkmälern entlang der Reußischen Fürstenstraße angebracht werden. Aus Mitteln des Regionalbudgets habe man die Ausgaben dazu bestritten, wie Erhard Schmelzer betonte. Das Logo zeigt einen Grenzstein mit Krone und Inschrift für die Fürstentümer Reuß älterer und Jüngerer Linie.

Antje-Gesine Marsch @24.11.2012